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Entstehung der „four Aces „
Im Juni 1994 nahmen nach kurzen Schnupperkurs im RZ Bad Häring, Gottfried Karrer und Christine Höchtl an einem 3 tägigen RS - Rugby Kurs in Nottwill (Schweiz) teil, unter Anleitung des amerikanischen Rugby Trainer Terry Winjard.
Im Mai 1995 hatten sich einige Spieler aus Wien und Nö. gefunden um am Weissen Hof mit dem RS - Rugby- Training zu beginnen.
Christine Höchtl als Trainerin die ersten Spieler waren damals, Wolfgang Forisch, Irene Habisohn, Thomas Lehner, Christian Pfeiler, Traude Markhart, Shadi Abou-Zahra und Gottfried Karrer.
1996 haben wir nach dem Christian Pfeiler einige Vorlagen gemacht hatte,haben wir uns auf den Namen „four Aces“ und das Logo geeinigt.
Rollstuhl-Rugby
Ist eine Disziplin die in 24 Nationen weltweit existiert.
Rollstuhlrugby (engl. Wheelchair rugby) ist eine Mannschaftssportart für Athleten, die an mindestens drei Gliedmaßen eingeschränkt sind. Rollstuhlrugby wurde in den späten 1970ern in Kanada entwickelt, wird heutzutage in über zwanzig Ländern in der ganzen Welt gespielt und ist eine paralympische Sportart. In Kanada wurde es zunächst Murderball genannt. In den USA wurde es dann Quad Rugby genannt. In den späten 1980ern wurde der Sport außerhalb der Vereinigten Staaten offiziell in Rollstuhlrugby umbenannt. Es ist eine Mischung aus Rugby und Volleyball. Von Kanada aus verbreitete es sich weiter nach den USA und über England nach Deutschland u. Österreich
Entstehungsgeschichte
Vor zwanzig Jahren begannen die Kanadier diese Sportart zu entwickeln. Tetraplegiker sind beim Rollstuhlbasketball benachteiligt, da man beim Basketball gezielt werfen, fangen, gut und schnell fahren können muss. So entwickelten sie die Sportart Rollstuhlrugby. Körperkontakt ist hier nicht erlaubt, jedoch nahezu jeglicher Einsatz mit dem speziellen Rugbyrollstuhl.
Rasch etablierte sich die Sportart auch in den Vereinigten Staaten. Heute gibt es in Kanada und den USA einen voll organisierten Ligabetrieb mit über 45 Mannschaften. Neuseeland, Australien und England stellen hochqualfizierte Teams.
Die Idee
Rollstuhl-Rugby ist die einzige Teamsportart, die für Personen mit Lähmung an allen vier Gliedmaßen geeignet ist. Durch diese Sportart wird den Rollstuhlfahrern die Möglichkeit gegeben, vollwertig in einem Teamsport integriert zu sein. Die Chancengleichheit zwischen den Teams, trotz unterschiedlicher Grade der Einschränkungen, wird durch ein Punktesystem hergestellt.
Spielen dürfen Personen die zumindest an drei Gliedmaßen Einschränkungen aufweisen.
z.B.: Tetraplegiker; Rollstuhlfahrer, die zusätzlich am Arm amputiert sind, oder an Poliomylitis, Muskeldystrophien oder anderen Muskelerkrankungen leiden.
Das Spiel
Gespielt wird mit einem Volleyball auf einem Basketballfeld (28m x 15m). 4 Spieler pro Mannschaft. Die Tore werden durch eine 8 m lange Linie in der Mitte der Endlinie auf jeder Seite markiert. Davor befindet sich der Key- ein 1,75 m tiefer Torraum. Ein Tor wird dann gezählt, wenn ein Spieler in Ballbesitz die Torlinie mit zwei Rädern überfährt oder zumindest berührt.
Die effektive Spielzeit beträgt 4 x 8 Minuten. Bei jeder Spielunterbrechung wird die Uhr gestoppt. Nach dem zweiten Viertel gibt es eine fünfminütige Pause und einen Seitenwechsel.
Das Spiel wird von zwei Feldschiedsrichtern geleitet. Ebenfalls sind zwei Tischschiedsrichter und ein Strafboxrichter tätig.
Rollstuhl-Rugby
Seit SYDNEY 2000 ist Rollstuhl-Rugby bei den Paralympics vertreten. Spielberechtigt sind AthletInnen mit Tetraplegie. Abhängig vom Grad der Behinderung sind die AthletInnen in 7 Klassen eingeteilt, mit einer Punktevergabe von 0,5 (schwerste Behinderung) bis 3,5 (leichte Behinderung) pro SpielerIn. Die Mannschaft auf dem Spielfeld, bestehend aus 4 SpielerInnen, darf die Gesamtpunkteanzahl von 8 nicht überschreiten. Gespielt werden vier Perioden von jeweils acht Minuten.
Rollstuhl-Rugby zählt sicherlich zu den actionreichsten und spannendsten Sportarten.
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